Über Maria Kober

Informatik, Kunst, Schriftstellerei, IT-Sicherheit

Maria Kober wurde Anfang der 1990er-Jahre geboren. Ihre Kindheit verbrachte sie gleichermaßen in Deutschland wie in Österreich. Schon immer waren ihre Interessen breit gefächert, sodass es nicht möglich ist, ein Haupt-Interesse aufzuzeigen.

Schon seit frühester Kindheit hat das Zeichnen sie begleitet. Mit vierzehn Jahren entschied sie sich daher, diesen Bereich zu vertiefen und eine fünfjährige Fachausbildung an einer österreichischen HTL zu absolvieren. Dieser Abschluss brachte ihr neben vielen Erfahrungen auch eine Matura (Abitur) ein.

Damit ging sie zurück nach Deutschland und nahm das Studium der Informatik auf. Ihren Bachelor schloss sie in Bayern ab, für den Master zog sie ins Ruhrgebiet und spezialisierte sich auf IT-Sicherheit.

Die Bereiche im Überblick:

Kunst und Grafik

Seit jeher hat Maria Kober einen Stift in die Hand genommen und gezeichnet, was in ihrer Umgebung war. Diese Begeisterung fürs Künstlerische hat dazu geführt, dass sie mit vierzehn Jahren an die österreichische HTL Bau und Design ging. Die fünfjährige Ausbildung Grafik- und Kommunikationsdesign war breit gefächert und auf Print-Produktionen fokussiert, wenngleich Ausblicke in verschiedenste andere Bereiche gegeben wurden. Aus dieser Zeit nahm sie vor allem systematische Grundlagen, ein fundiertes Gespür für Designs und den Umgang mit diversen Grafikprogrammen mit.

Mehrere Jahre nach Abschluss der HTL begann sie, ihre malerischen und zeichnerischen Fähigkeiten zu vertiefen. In dieser Zeit fand sie mehr und mehr ihren eigenen Stil, der trotz diverser Medien-Wechsel immer konsistenter wurde. Die Grundlagen ihrer Ausbildung verband sie mit praktischem Handwerk und Übung. Bevorzugte Medien hat Maria Kober keine, der Wechsel zwischen digitalen und traditionellen Medien ist Teil ihrer künstlerischen Reise.

Informatik

Den Weg zur Informatik fand Maria Kober durch die Auseinandersetzung mit PHP und Adobe Flash zu Zeiten, in denen man damit noch kleine Spiele programmiert hat. Sie war fasziniert von der Möglichkeit, ihren grafischen Werken durch die Programmierung mehr Leben einzuhauchen, als es mit einem einzigen Bild möglich ist. Noch dazu offenbarte die Auseinandersetzung mit IT-Themen eine ganz neue Bandbreite an Einblicken in die Art, wie unsere heutige Welt funktioniert.

Das Bachelor-Studium der Informatik absolvierte sie an der Universität Passau. Dort erhielt sie eine tiefe, fundierte Wissensbasis über die Grundlagen der Informatik, besuchte vertiefende Vorlesungen zu Algorithmik und Parallelprogrammierung und schrieb eine Bachelorarbeit im Bereich Text-Fehlererkennung, OCR und maschinelles Lernen.

Für den Master verabschiedete sie sich von dem Gedanken, Kunst und IT zusammenzubringen. Sie ging an die Ruhr-Universität Bochum und vertiefte sich mehrere Jahre in die vielfältigen Themenbereiche der IT-Sicherheit, von Kryptografie über Netzwerksicherheit, sicherer Krypto-Implementierung bis hin zu Einblicken in sichere Usability, Safety und Quanten-Algorithmen. Für ihre Masterarbeit beschäftigte sie sich intensiv mit dem Thema Digitales Vergessen. Sie trug die vielen Argumente dafür und dagegen in einem Dokument zusammen und stellte in einer Anwenderstudie die Kernfrage, ob Nutzer sozialer Medien unterstützende Tools für digitales Vergessen begrüßen und annehmen würden.

Der Weg nach dem Master-Studium führte Maria Kober an das Fraunhofer-Institut für sichere Informationstechnologie (SIT), wo sie zum Themenbereich sichere Softwareentwicklung und Programmanalyse forscht und gleichzeitig praktische Erfahrungen in Kundenprojekten sammelt.

Schriftstellerei

Das Schreiben von (fantastischen) Texten begleitet Maria Kober schon lange, war jedoch in den ersten zwei Jahrzehnten ihres Lebens eher nebensächlich.

Im Laufe der Zeit sammelte sie in Studium und Beruf immer mehr Erfahrung darin, gezielt Texte im Kontext von Wissenschaft, Technik und Informationsaufbereitung zu verfassen. Besonders hervorzuheben ist das Verfassen ihrer englischsprachigen Masterarbeit, wodurch ein starker und prägender Fokus auf Klarheit, Lesefluss und Verständlichkeit gelegt wurde.

In den letzten Jahren ihres Studiums stieß sie auf eine aktive Online-Community von Schriftstellern, wo sie sich nach vielen Jahren wieder an fantastischen Texten versuchte. Das konstruktive Feedback und der lebendige Austausch halfen ihr, ihren Schreibstil zu verfeinern und ihre Freude am Schreiben zu festigen. Aus den anfänglich kurzen Texten wurden längere Texte, bis schließlich die ersten Romane in Worte gefasst wurden.